Um seine Altersvorsorge mit Wertpapieren aufbauen zu können, ist es wichtig, sich Unternehmen auszusuchen, die langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Was würde sich da derzeit besser eignen als die Firmen, die in die Nutzung alternativer Energien investieren. Das wird nicht nur politisch gefordert, sondern langfristig auf Grund der sich verknappenden Reserven bei den fossilen Energieträgern unumgänglich sein.
Da würde schon so mancher potentielle private Investor gern wissen, wer sich neben RWE, Siemens und der Münchner Rück noch am Projekt „Desertec“ beteiligt. Das ehrgeizige Projekt zur Gewinnung von Solarstrom soll um die 400 Milliarden kosten und etwa im Jahr 2020 den Betrieb aufnehmen. Dafür soll ein gigantisches Kollektorenfeld in der Wüste aufgebaut werden.
Dieses Projekt könnte sich als interessante Lösung für die Altersvorsorge entwickeln, wenn es denn dazu kommen sollte, dass sich private Investoren über eine entsprechende Fondsgesellschaft daran beteiligen können. Das betrifft vor allem die mittlere Generation, bei der die Sozialverbände ohnehin befürchten, dass es zu einem deutlich höheren Anteil an Altersarmut kommen wird. Sie sind nicht nur durch die Kürzungen im Rahmen der deutschen Rentenreform benachteiligt, sondern konnten auch oftmals durch Langzeitarbeitslosigkeit keine ausreichende Zahl von Rentenentgeltpunkten erwerben.
Hinzu kommt, dass diese Altersgruppe auch die heute übliche private Altersvorsorge in jüngeren Jahren noch nicht so intensiv betrieben hat, weil damals noch nicht absehbar war, dass durch die Rentenkürzungen eine derart große Versorgungslücke auftreten würde. Die Zeiträume, die ihnen von der Kenntnis der Versorgungslücke bis zum Renteneintritt zur Verfügung stehen, reichen in der Regel nicht aus, um diese auch mit kleineren Sparbeiträgen schließen zu können.
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