Es ist ein Kreuz mit dem Fiskus – und es wird leider jedes Jahr mehr. Der Steuerzahler „freut“ sich jedes Jahr aufs Neue darauf, endlich dem Finanzamt seine Ausgaben erklären zu dürfen oder dem Steuerberater die Unterlagen zusammenzusuchen. Wohl dem, der einen Steuerberater hat, der dann auch wirklich zum Wohl des Mandanten und nicht zum Wohl des Fiskus arbeitet, denn das ist in Deutschland wohl schon mal das erste und grundlegende Problem. hat man dann endlich einen Steuerberater gefunden, der die Interessen des Mandanten vertritt, geht der Ärger mit dem Fiskus erst richtig los, allerdings hat man ja – zum Glück – dann den Steuerberater, der einen Einspruch nach dem nächsten einlegen kann und wird. Schließlich kann man dieses Spiel mehrere Male spielen und erinnert sich anschließend selbst nicht mehr an die letzte Steuererklärung. Allerdings ist es die einzige Lösung, wenn nicht noch mehr Geld an den Fiskus fließen soll. Irgendwie arbeiten die Deutschen leider nur noch für den Staat.
„Arbeit muss sich wieder lohnen“ – frommer Spruch der Wahlplakate – doch lohnen, für wen. Offensichtlich für die Staatskasse, wenn man Frau Merkel und Herrn Westerwelle über den Akten brüten sieht. Doch das Loch ist einfach da und wird immer größer statt kleiner. dabei ist die Lösung gar nicht so schwer. Man müsste eben in Berlin einmal mitdenken, und statt die eigenen Interessen auch mal die der Unternehmer und ihrer Mitarbeiter vertreten. Sozialstaat hin oder her – letztlich kann man den Steuerzahler nicht mehr melken als dies ohnehin geschieht. Eine Abwanderung von Unternehmen ins Ausland ist nur noch eine logische Schlussfolgerung, die dann aber lautstark beklagt und auch noch behindert wird. Oftmals hat der Unternehmer nur noch den Weg der Schließung und eines kompletten Neuanfang – mit neuen Mitarbeitern und einem Plus an Arbeitslosen für Deutschland.
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