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Archiv für die 'Finanzlexikon' Kategorie

Da es im Bereich der Finanzen und Kredite vielfältige Begriffe und fachspezifische Terminologien gibt, werden diese im Finanz Lexikon erläutert.

Zwangsanleihe

Die Zwangsanleihe ist eine Anleihe zu deren Zeichnung natürliche und/oder juristische Personen vom Staat unter Androhung möglicher Sanktionen bei Nichtzeichnung gezwungen werden. Diese Zwangsanleihe ist unverzinslich oder sehr niedrig verzinst.

Vollmachtstimmrecht

Vollmachtstimmrecht ist auch als Auftragsstimmrecht bekannt und als Rechtsgrundlage dient § 134-137 des Akiengesetzes. Als Aktionär haben sie ein Stimmrecht bei der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft (AG). Da viele Aktionäre jedoch keine Zeit haben, n der Hauptversammlung ihres Unternehmens teilzunehmen oder auch einfach eine zu „kleine“ Stimme haben,

Citymaut oder Citygeld

Die Citymaut wird auch Innenstadtmaut oder Citygeld genannt. Gemeint wird die Gebühr welche für die Nutzung innerstädtischen Straßen durch Motorfahrzeuge wie PKW etc. Diese Abgabe muss vor der Einfahrt in die Stadt bezahlt werden, dies geht in der Form von Vignetten oder Plaketten, die sichtbar gemacht werden müssen.

Zwischenfinanzierung

Eine Zwischenfinanzierung ist immer dann interessant, wenn man ein kurzfristiges Darlehen benötigt, bis man den entsprechenden Kredit entweder durch ein längerfristiges Darlehen, oder durch Eigenkapital ablösen kann. Dies ist ziemlich oft bei Immobilienfinanzierungen der Fall, weil zum Beispiel ein Bausparvertrag noch nicht zugeteilt werden kann, man jedoch bereits jetzt ein bestimmtes Gebäude kaufen möchte. Da [...]

Arten von Zinsen

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Zinsen. Zuerst die Zinsen auf Geldkapital die wie Folgt definiert sind: Nimmt jemand für einen Autokauf 10.000,– von einem Kreditinstitut auf und zahlt innerhalb von beispielsweise vier Jahren 12.000,– zurück, sind die 2.000,- an Mehrkosten der Zins (Kreditzinsen)! Man bezahlt immer mehr zurück als man tatsächlich geborgt hab – [...]

Devisentermingeschäft

Was ist ein Devisentermingeschäft? Ein Devisentermingeschäft ist eine verbindliche Vereinbarung, bei der sich die Bank dazu verpflichtet, einen bestimmten Fremdwährungsbetrag einzutauschen – und zwar zu einem fixen Termin, der bei Geschäftsabschluss vereinbart wird, und zu einem festgelegten Kurs.

Depositen

Depositen ist ein mittlerweile veralteter Begriff für Bankeinlage. Das Wort Depositen selbst stammt auf dem lateinischen “depositurn” und bedeutet “anvertraute Sache”. Im Detail unterscheidet man hier zwischen Sichteinlagen und Termineinlagen.

Die goldene Bilanzregel zählt zu den horizontalen Finanzierungsregeln ( d.h. sie betrachtet die Aktiv und Passivseite einer Bilanz im Verhältnis zueinander ), dies verlangt nach einer Übereinstimmung der Bindungsfristen der Aktiva und Passiva einer Bilanz ( Fristenkongruenz ). Da einem bestimmten Posten auf der Aktivseite kein bestimmter Posten auf der Passivseite zugewiesen werden kann, werden [...]

Verschuldungsgrad

Was ist der Verschuldungsgrad? Den Verschuldungsgrad eines Unternehmens kann man sich errechnen, man dividiert die Verschuldung durch das Eigenkapital und drückt diesen Wert dann in Prozent aus. Der Verschuldungsgrad ist ein grundsätzlicher Indikator dafür, wie abhängig ein Unternehmen von seinen Gläubigern ist.

Was ist Edelkupfer?

Was ist Edelkupfer? Edelkupfer ist ein Begriff, der sowohl im Schmuckgewerbe, als auch in der Finanzbranche angewendet wird. Edelkupfer wird umgangssprachlich auch Drittelgold genannt, da Produkte aus Edelkupfer zu einem Drittel aus Gold bestehen. Ursprünglich stammt der Term aus der englischen Sprache (noble copper) und wurde eingedeutscht.

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