Da es im Bereich der Finanzen und Kredite vielfältige Begriffe und fachspezifische Terminologien gibt, werden diese im Finanz Lexikon erläutert.
Geschrieben in Finanzlexikon am 7. Oktober 2010 0 Kommentare »
Dieses Verfahren wird meist zwischen Banken eingesetzt. Mithilfe des Effektengiroverkehrs wird es ermöglicht, Wertpapiere, die in einem Sammelbestand (die sogenannte Girosammelverwahrung) verwahrt werden, durch die Einbindung einer Wertpapiersammelbank buchmäßig, also ohne tatsächliche Übergabe von Urkunden, zu übertragen.
Geschrieben in Finanzlexikon am 30. September 2010 0 Kommentare »
Im Kreditbereich geht es bei der Zinsfestschreibung um fest vertragliche Vereinbarungen über die zu zahlenden Zinsen für einen bestimmten Zeitraum. Daher steht für ein Darlehen die Verzinsung über eine gewisse Periode fest. Bei der Zinsfestschreibung unterscheidet man grundsätzlich drei Varianten, und zwar das Vorschaltdarlehen, die Zinsfestschreibung über mehrere Jahre und die Zinsfestschreibung für die gesamte [...]
Geschrieben in Finanzlexikon am 25. September 2010 0 Kommentare »
Vinkulierung bedeutet soviel wie „sich an etwas binden“. Die Bezeichnung Vinkulierung wird sehr häufig in Zusammenhang mit Wertpapieren verwendet aber auch zur Besicherung von Krediten. Zu Zwecken der Kreditbesicherung durch Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag hat sich auch die dem Gesetz unbekannte Rechtsfigur der Vinkulierung eingebürgert. Sie ist eine Besonderheit der österreichischen Rechtspraxis.
Geschrieben in Finanzlexikon am 25. September 2010 0 Kommentare »
Spezialbanken beziehungsweise Spezialkreditinstitute sind eine Sparte im deutschen Bankensystem und werden den Geschäftsbanken zugeordnet. Diese Banken sind auf spezielle Geschäftsbereiche spezialisiert und daher findet man nicht alle gewohnten Bankdienstleistungen.
Geschrieben in Finanzlexikon am 25. September 2010 0 Kommentare »
Der Eigenhandel wird auch als Eigengeschäft bezeichnet. Unter Eigenhandel wird jegliche Art von Geschäften mit Finanzinstrument, die auf eigener Initiative, im eigenen Namen und auf eigene Rechnung durchgeführt wird, verstanden.
Geschrieben in Finanzlexikon am 25. September 2010 0 Kommentare »
Vor dem Abschluss eines Kreditvertrages muss im Rahmen einer Bonitätsprüfung geprüft werden, ob der Kredit überhaupt gewährt werden darf oder kann. Ungeprüft oder nur schlecht geprüfte Kredite waren der Hauptgrund für die ‘Wirtschaftskrise 2008. Darunter fallen die Kreditfähigkeit und die Kreditwürdigkeit.
Geschrieben in Finanzlexikon am 25. September 2010 0 Kommentare »
Der Begriff Duration bezeichnet eine finanzwirtschaftliche Kennzahl. Entwickelt wurde die Duration von Frederick Macaulay, einem bedeutenden kanadischen Ökonom des 19. Jahrhunderts. Anhand dieser auch Macaulay Duration genannten Kennzahl ermittelt man unter Einberechnung aller zukünftigen Zahlungen eines Wertpapieres, wie zum Beispiel Zinsen oder Dividenden, die gewichtete, durchschnittliche Restlaufzeit eines Investments bzw. eines Investment-Portfolios in Jahren.
Geschrieben in Finanzlexikon am 25. September 2010 0 Kommentare »
Als Anleihe versteht man einen Vertrag zwischen dem Ausgeber, auch Emittent genannt, und dem Investor, auch Zeichner der Anleihe genannt. Der Zeichner erklärt sich bereit, dem Emittenten einen bestimmten Geldbetrag für eine bestimmte Laufzeit gegen Zahlung von Zinsen zur Verfügung zu stellen, somit verbrieft eine Anleihe also Gläubigerrecht.
Geschrieben in Finanzlexikon am 25. September 2010 0 Kommentare »
Ein variabler Zinssatz unterscheidet sich grundlegend von einem festen Zinssatz. Bei einem Kredit oder Darlehen mit einem variablen Zinssatz werden die Zinsen regelmäßig an die aktuelle Marktsituation (Marktzins) angepasst. Ein varbiabler Zinssatz hatte bisher immer einen negativen Beigeschmack, doch gerade die letzten Monate haben uns gezeigt, dass ein variabler Zinssatz auch gute Seiten haben kann, [...]
Geschrieben in Finanzlexikon am 25. September 2010 0 Kommentare »
Das sogenannte Stempelgeld ist der ugs. Ausdruck für die Arbeitslosenunterstützung. Der Begriff Stempelgeld oder auch das “Stempeln gehen” rührt vom Stempel, den sich jeder Arbeitssuchende ab 1920 beim Arbeitsamt abholen musste.