Was ist ein Devisentermingeschäft? Ein Devisentermingeschäft ist eine verbindliche Vereinbarung, bei der sich die Bank dazu verpflichtet, einen bestimmten Fremdwährungsbetrag einzutauschen – und zwar zu einem fixen Termin, der bei Geschäftsabschluss vereinbart wird, und zu einem festgelegten Kurs.
Ein Zeitraum von über fünf Tagen macht in Österreich aus dem Devisenkassageschäft ein Devisentermingeschäft. In Deutschland gelten andere Stichtage: Unter zwei Tagen spricht man von Devisenkassageschäften, darüber von Devisentermingeschäften. Die übliche Länge von Devisentermingeschäften liegt normalerweise bei einem Jahr, eine längere Valuta ist nicht wirklich üblich.
Ist die Differenz zwischen dem Termin – und dem Kassakurs negativ, so spricht man von einem Abschlag. Bei einem positiven Kassakurs spricht man von einem Aufschlag. Das Termingeschäft ist das klassische Kurssicherungsinstrument bei Veranlagungen, Finanzierungen oder im Export.
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