Forex Trading
11. November 2009 von admin
Forex ist die Abkürzung für die Bezeichnung Foreign Exchange Market, mit der der weltweit größte Handelsplatz für Devisen bezeichnet wird. Hier werden täglich mehr als 3,5 Billionen Dollar umgesetzt, und zwar durch den Kauf sowie den Verkauf von Währungen. Bisher war der Devisenhandel nur institutionellen Anlegern wie Banken und Versicherungsgesellschaften vorbehalten.
Grundsätzlich werden auf dem Forex-Markt immer Währungspaare gehandelt. Die wichtigsten Währungspaare sind dabei US-Dollar und Euro, US-Dollar und Schweizer Franken sowie US-Dollar und japanische Yen. Durch den Verkauf der einen Währung wird die jeweils andere Währung erworben. Treten Kursschwankungen auf, etwa durch die Mitteilung des Bruttoinlandsproduktes, Zinssatzänderungen der Zentralbanken oder aber durch die Erwartung der Marktteilnehmer, kann dann der Verkauf vorgenommen werden. Dabei ist der Handel am Forex-Markt nahezu rund um die Uhr in allen Ländern der Erde möglich.
Doch nicht nur professionelle Anleger, auch Privatanleger interessieren sich zunehmend für das Forex-Trading, denn hier sind mit geringen Einsätzen von zum Teil nicht einmal 500 Euro hohe Gewinne zu realisieren. Schon kleine Preisunterschiede können sich beim Forex-Trading positiv auswirken und so für zweistellige Renditen sorgen. Um auch Privatanlegern den Zugang zum Forex-Markt zu ermöglichen, haben sich in den vergangenen Monaten und Jahren zahlreiche Forex-Broker etabliert.
Mit Hilfe des Forex-Depots sowie des Margin-Kontos, auf dem die Hinterlegung von Bargeld erfolgt, ist der Handel sofort möglich. Die Höhe der Bargeldhinterlegung ist vom jeweiligen Broker abhängig, sie kann zwischen 0,5-10% des jeweiligen Handelswertes betragen. Je geringer dabei die Barhinterlegung, desto höher ist die Hebelwirkung des Trades, bei dem somit Gewinne, aber auch Verluste gehebelt werden können.
Bei der Auswahl eines Forex-Brokers sollten Anleger immer darauf achten, dass dieser eine professionelle Forex-Software bietet und diese auch kostenlos zur Verfügung stellt.
Mit dieser Forex-Software können dann alle offenen Trades beobachtet und die Kurse der wichtigsten Währungspaare abgerufen werden. Weiterhin sollte die Software wichtige Wirtschafts- und Währungspolitische Informationen bieten, um das Handeln mit Währungen zu erleichtern.
Um einen Einstieg in das Forex-Trading zu erhalten, können Laien bei vielen Brokern eine Demo-Version der Software nutzen. Ohne Geldeinsatz können hier Trades vorgenommen und ausgeführt werden. So erhält man einen ersten Einblick in den Forex-Handel, der dann durch Eröffnung des Forex-Depots selbst möglich ist.