Die Einführung einer einheitlichen Gebühr für die Nutzung von fremden Geldautomaten würde für die Verbraucher einige Vorteile mit sich bringen. Bislang entscheiden die Banken hierbei eher willkürlich, sodass Bank-Kunden in der Regel den Überblick verlieren und mitunter horrende Gebühren für die Nutzung eines Geldautomaten bezahlen müssen, sofern dieser einem fremden Institut gehört. Der Gesetzgeber will dem nun ein Ende bereiten und hat den Bankenverbänden aus diesem Grund eine Frist gesetzt. Bis Ende August 2010 muss eine Lösung gefunden werden.
Eine Einigung im Bezug auf einheitliche Gebühren ist aber nicht in Sicht und viel Zeit bleibt nicht mehr. Einem Bericht des Handelsblatts sind die drei Bankenverbände nun weiter von einer Einigung entfernt als jemals zuvor. So soll sich der Gebührenstreit zwischen dem Bundesverband deutscher Volks- und Raiffeisenbanken, dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband, sowie dem Bundesverband deutscher Banken derartig zugespitzt haben, dass mit einer Lösung nicht zu rechnen sei. Welche Maßnahmen das Bundesverbraucherministerium ergreifen wird, ist aber noch nicht bekannt, dass der Bund eingreifen muss, scheint dahingegen sicher.
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