Wie Forscher jetzt festgestellt haben, steigt die Lebenserwartung in den hoch entwickelten Ländern der Erde extrem an. Man geht heute davon aus, dass etwa die Hälfte der nach der Jahrtausendwende geborenen Kinder mehr als hundert Jahre alt werden könnten. Deutschland rangiert nach den Erhebungen der Forscher mit auf den vorderen Plätzen dieser Entwicklung. Sollten sich die Prognosen der Wissenschaftler bestätigen, hätte das katastrophale Folgen auf das Rentensystem, weil sich dann die Zeit der Arbeit mit der Zeit des Rentenbezuges fast die Waage halten würde. Der komplette Baum der Demografie würde damit auf den Kopf gestellt.
Umso wichtiger ist es gerade für junge Menschen, sich eine private Altersvorsorge aufzubauen, denn ein Eintreffen der Prognosen würde zu massiven Kürzungen in der staatlichen Altersvorsorge führen müssen. Einige private Versicherer haben auf diese Forschungsergebnisse bereits mit makaberen Boni bei der Rentenversicherung reagiert, die der Kunde beim Nachweis eines durch eine ungesunde Lebensweise oder eine bestehende Erkrankung bestehenden höheren Sterberisikos bekommt.
Eine private Altersvorsorge kann man auch schon mit kleinen monatlichen Beiträgen aufbauen, wenn man nur früh genug damit anfängt. Schon mit einem konstanten monatlichen Beitrag von 25 Euro kann man sich durch die lange Laufzeit ab dem 65. Lebensjahr ein zusätzliches monatliches Einkommen von fast 200 Euro sichern. Kommt man in den Genuss eines staatlich geförderten Vertrages, ist dieser Betrag weitaus höher. Wer noch eine kleine Progression in den Vertrag einbauen lässt, kann den Rentenbetrag noch weiter erhöhen. Wer beim Rentenaufbau flexibel bleiben möchte, der kann auch andere Anlageformen nutzen, die beispielsweise in Form von fondsgebundenen Sparplänen, Festgeld oder Tagesgeld zur Verfügung stehen.
- » Rente mit 70?
- » Investment in Immobilien- Selbständige setzen auf Immobilien
- » Mischfonds als Altersvorsorge
- » Bei der Altersvorsorge sollte man die Inflation beachten?
- » Geldanlage in Zeiten der Krise?