Tagesgeld als eine sehr flexible Geldanlage steht bei den Kunden hoch im Kurs. Ursache dessen ist, dass sie hier gute Zinsen bekommen und dennoch ihr Vermögen jederzeit aus der Anlage entnehmen können. Die Finanzkrise zeigt aber auch bei dieser Anlageform Folgen. Über die können sich aber vor allem die Sparer freuen.
Der Kapitalbedarf der Banken ist im Moment höher als sonst, was unter anderem daraus resultiert, dass viele Unternehmer Kredite benötigten, um die Zeit bis zur Erholung der globalen Wirtschaft überstehen zu können. Das führte schon in den letzten Monaten dazu, dass die Zinsen für das Tagesgeld rekordverdächtige Zinshöhen erreichten. Jetzt möchten die Kreditinstitute den Kunden diese Geldanlage noch schmackhafter machen, indem sie sie mit Elementen des Festgeldes verbinden. Bei einigen Tagesgeld Angeboten findet man Zinsbindungen, die sogar bis zu sechs Monaten umfassen können. Da das Zinsniveau im Moment recht hoch ist, sollte man als Kunde diese Angebote annehmen, denn eine weitere Steigerung der Zinsen ist angesichts der langsam einsetzenden Erholung auf dem Finanzmarkt nicht wahrscheinlich und die flexible Verfügbarkeit des Kapitals auf diesen Tagesgeldkonten bleibt vollständig erhalten.
Doch auch bei solchen verlockenden Angeboten sollte man die Prüfung der Einlagensicherung des jeweiligen Anbieters nicht unter den Tisch fallen lassen. Bei den Banken mit Rechtssitz in der Bundesrepublik Deutschland braucht sich der Tagesgeldkunde keine Gedanken zu machen, doch bei Kreditinstituten aus den europäischen Nachbarländern sollte man möglichst nie mehr Geld deponieren, als dort als Einlagensicherung garantiert wird. Die guten Angebote kann man dann auf sichere Weise nutzen, wenn man sein Kapital auf mehrere Banken verteilt.
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