Lange kamen aus den USA nur negative Meldungen: Hohe Arbeitslosigkeit, politische Unsicherheit, ein hoher Schuldenberg. Vom Wirtschaftsgipfel in Davos aus gibt es nun auch positives zu berichten: Der US-Finanzminister Timothy Geithner kündigte kurz vor einer Veröffentlichung der offiziellen Zahlen ein relativ hohes Wirtschaftswachstum an.
2012 wächst die US-Wirtschaft um 2-3 Prozent
Der Finanzminister kündigte in einer Presseerklärung vom Weltwirtschaftsforum in der Schweiz an, dass die Wirtschaft in den USA in diesem Jahr um 2 bis 3 Prozent wachsen würde. Die Zahlen beziehen sich auf das vierte Quartal 2012. Für das gesamte Jahr wird mit einem Plus von 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gerechnet.
Weiterhin hohe Arbeitslosigkeit
Laut den Daten der Notenbank wird jedoch weiterhin die hohe Erwerbslosenrate auf den Konjunkturaufschwung drücken. Sie wird mit 8,2 bis 8,5 Prozent auch im neuen Jahr noch immer recht hoch bleiben – für die USA. Es wird davon ausgegangen, dass auch 2014 noch rund 7 Prozent der Amerikaner ohne Job sein werden. Auch für den Immobilienmarkt bleiben die Aussichten weiterhin verhalten: Nach dem Platzen der Immobilienblase werden noch immer wenig Objekte verkauft – im Dezember vergangenen Jahres ging die Quote der verkauften Immobilien um 2,2 Prozent nach unten. Während Experten mit 320.00 verkauften Neubauten während des gesamten Jahres 2011 gerechnet hatten, waren es laut dem Handelsministerium nur 307.000 Objekte, die verkauft bzw. gekauft wurden.
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