Wer ein eigenes Unternehmen leitet, ist in der Regel darauf bedacht, das Geschäft am Laufen zu halten und neue Aufträge zu akquirieren. Im Eifer des Gefechts vergessen somit viele Selbständige die eigene Altersvorsorge und schieben dieses Thema oft auf die lange Bank. Doch wer sich nicht frühzeitig um eine Altersabsicherung kümmert, steht in einigen Jahren oder Jahrzehnten vor einem großen Problem.
Im Gegensatz zu Arbeitnehmern zahlen selbständige Unternehmer nicht automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung ein, sodass eine private Altersvorsorge hier von größter Bedeutung ist. Die sogenannte Rürup-Rente, die für gewöhnlich auch als Basisrente bezeichnet wird, erweist sich hier für gewöhnlich als optimale Lösung. Die deutsche Bundesregierung hat hiermit im Jahre 2004 eine vollkommen neue Altersvorsorge kreiert. Die Rürup-Rente wird staatlich gefördert und richtet sich ausschließlich an Selbständige, wodurch die Bedürfnisse dieser Gruppe bestens abgedeckt werden.
Die Grundlage der Basisrente bildet stets ein Rentenversicherungsvertrag, dessen Besteuerung und Leistungskriterien der gesetzlichen Rentenversicherung entsprechen. Die Tatsache, dass die Beiträge bei der Rürup-Rente flexibel gestaltet werden können, macht diese Variante der Altersvorsorge zu der perfekten Rentenversicherung für selbständige Unternehmer, schließlich kann deren monatliches Einkommen mitunter stark schwanken.
Selbständige sollten vor Abschluss einer Rürup-Rente aber unbedingt bedenken, dass diese kein Kapitalwahlrecht vorsieht. Folglich kann man sich das angesparte Vermögen nicht auszahlen lassen, sondern erhält die Leistung stets in Form einer Leibrente. Die Verrentung ist folglich verpflichtend und beginnt zudem frühestens mit dem 60. Lebensjahr. Aufgrund der steuerlichen Vorteile und der flexiblen Besparung handelt es sich bei der Basisrente dennoch um die ideale, private Altersvorsorge für Selbständige.
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