Arbeitnehmer unterliegen hierzulande zwar der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung, doch diese reicht für eine angemessene Altersvorsorge keineswegs aus. Wer auch nach Renteneintritt ein mehr oder weniger sorgenfreies Leben führen und sich nicht mit finanziellen Ängsten und Nöten plagen möchte, sollte daher bei Zeiten entsprechende Vorkehrungen treffen und zusätzlich eine private Altersvorsorge abschließen. Hier erweist sich die sogenannte Riester-Rente als ideale Lösung, schließlich erhält man bei dieser Variante der Vorsorge staatliche Unterstützung in Form von Zulagen und Zuschüssen.
Die Förderung der Riester-Rente, die ihren Namen dem früheren Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester verdankt, wurde durch das zu Beginn des 21. Jahrhunderts neue Altersvermögensgesetz erst ermöglicht und ist heutzutage in §§ 10a, 79 ff. des Einkommensteuergesetzes gesetzlich verankert.
Neben der Tatsache, dass die Riester-Rente ausschließlich Personen vorbehalten ist, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, besteht eine wesentliche Besonderheit dieser Altersvorsorge in der hohen staatlichen Förderung. So lässt sich hierbei die Rente mit bis zu 70 Prozent staatlich fördern, was die Attraktivität dieser Vorsorgeform deutlich steigert. Darüber hinaus hat man bei Rentenbeginn die Möglichkeit, sich bis zu 30 Prozent des angesparten Kapitals auszahlen zu lassen. Der restliche Betrag fließt dann in eine monatliche Rente, die garantiert bis zum Lebensende ausgezahlt wird.
Die Riester-Rente ist demnach eine hervorragende Option der privaten Altersvorsorge und bietet eine finanzielle Absicherung des Lebensabends. Wer also berufstätig ist und als Rentner nicht nur von seiner kleinen, gesetzlichen Rente leben will, muss schon heute vorsorgen und beispielsweise eine Riester-Rente abschließen.
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