Die Santander Bank wurde 1857 in Form einer Aktiengesellschaft gegründet. Ihren Namen hat sie von der Stadt, in der sie ihren rechtlichen Hauptsitz hat: Santander in Spanien. 1999 fusionierte sie mit der Spanischen Zentralbank und rangiert seitdem auf Platz 1 der größten spanischen Banken. Diesen Rang nimmt sie auch im europäischen Wirtschaftsgebiet ein. Sie beschäftigt im Moment ca. 130.000 Mitarbeiter und weist in ihren Jahresberichten eine Bilanzsumme von mehr als 900 Milliarden Euro aus. Die Aktien der Gesellschaft sind auf mehr als 2,5 Millionen Aktionäre verteilt, die sich darüber freuen, dass die Santander Bank jedes Jahr einen Gewinn von mehr als fünf Milliarden Euro machen kann.
Bei der Santander Bank handelt es sich um eine Universalbank mit Vollbanklizenz. Das bedeutet, dass sie sämtliche Geschäftsfelder abdecken kann. Das ist einer der Faktoren, die jeden Tag aufs Neue dazu beitragen, dass man weltweit fast siebzig Millionen Kunden hat und auf der Weltrangliste der größten Banken auf Platz neun rangiert. Einen erheblichen Anteil der Kunden hat man durch die Übernahme der Fortis Gruppe und der Königlich Schottischen Bank gewinnen können. Die Zahl der Länder, in denen die Santander Bank aktiv ist, ist inzwischen auf über vierzig angewachsen. Dort stehen den Kunden Ansprechpartner in mehr als 10.000 Geschäftsstellen zur Verfügung.
Interessant sind die Strukturen des Unternehmens. Weltweit teilt sie sich in die Sparten Santander Private Banking und Santander Consumer Finance auf. Allein in Spanien werden sieben Tochtergesellschaften betrieben. In Deutschland sind es fünf. In vielen anderen europäischen Ländern ist man zumindest mit dem Consumer Bereich vertreten. Auch nach Amerika hat die Santander Bank ihre Fühler ausgestreckt. So gehören die beispielsweise auch die USA, Mexiko, Brasilien, Chile und Argentinien zu den Ländern, in denen die Santander Bank mit dem Privatkundengeschäft präsent ist. Darüber hinaus engagiert man sich auch in Marokko und Mosambik.
Der Schwerpunkt der Santander Bank liegt bei Geldanlagen und Finanzierungen für Unternehmen und Privatpersonen. Hier kann von den Kunden die ganze Palette genutzt werden, die man bei einer Vollbank findet. So werden neben Girokonten mit Online Banking auch Anlagekonten zum Tagesgeld und zum Festgeld angeboten. Depotkonten für Wertpapiere aller Art kann man bei der Santander Bank ebenfalls eröffnen. Auch im Kreditgeschäft bietet man den Kunden alles, was sie im Laufe eines Lebens brauchen könnten, egal ob sie eine Immobilie finanzieren wollen, Geld für eine Existenzgründung benötigen oder sich einfach ein neues Auto kaufen möchten. Zur festen Geschäftsstrategie der Bank gehört es, für alle Produkte gleichermaßen gute Konditionen anzubieten.
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