Während sich die Menschen früher größtenteils auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen und keine privaten Vorsorgemaßnahmen ergriffen haben, wächst heute die Angst vor der Altersarmut in der Bevölkerung. Aus diesem Grund erfreuen sich entsprechende Versicherungen und Sparmodelle immer größerer Beliebtheit, schließlich will niemand seinen Lebensabend am Existenzminimum fristen.
Im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen hat TNS Infratest nun eine Studie durchgeführt und ist im Zuge dessen zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Großteil der Bundesbürger fürs Alter spart. Insgesamt gaben mehr als 67 Prozent der Befragten an, dass die Altersvorsorge beim Sparen für sie oberste Priorität habe. Im November 2009 bildete die Altersvorsorge für nur rund 60 Prozent das wichtigste Sparziel. Demnach wächst die Angst vor einer drohenden Altersarmut in der Bundesrepublik stetig, sodass sich immer mehr Menschen gezwungen sehen, diese mit Ersparnissen abzuwenden.
Wer im Rentenalter nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen oder von seinen Kindern finanziell abhängig sein möchte, muss also schon heute etwas dafür tun und in eine adäquate Altersvorsorge investieren. Nichtsdestotrotz sollte man nicht in Panik geraten und überstürzte Entscheidungen treffen, schließlich handelt es sich bei der Altersvorsorge um ein sensibles Thema. Diejenigen, die ihre Ersparnisse einfach unter der Matratze oder im Tresor aufbewahren und dies als ausreichende Altersvorsorge betrachten, sollten ihr Handeln unbedingt noch einmal überdenken. Selbstverständlich ist es hilfreich, Rücklagen fürs Alter zu bilden, doch dies sollte am besten im Rahmen einer staatlich geförderten Altersvorsorge geschehen. Auf diese Art und Weise kann man sich schließlich steuerliche Vorteile verschaffen und außerdem Zuschüsse vom Staat kassieren.
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