Was ist der Verschuldungsgrad? Den Verschuldungsgrad eines Unternehmens kann man sich errechnen, man dividiert die Verschuldung durch das Eigenkapital und drückt diesen Wert dann in Prozent aus. Der Verschuldungsgrad ist ein grundsätzlicher Indikator dafür, wie abhängig ein Unternehmen von seinen Gläubigern ist.
Dieser statische Verschuldungsgrad aber darf nicht allein Gradmesser für die Beurteilung eines Unternehmens sein. Für ein objektiveres Bild zieht man deshalb den dynamischen Verschuldungsgrad hinzu. Diesen berechnet man, indem die aktuelle Verschuldung des Unternehmens durch den Cash-Flow des letzten Geschäftsjahres dividiert. Damit kommen die gesamten Mittel, über die das Unternehmen verfügt, zu tragen. Der dynamische Verschuldungsgrad gibt auf diese Weise an, wie lang ein Unternehmen braucht, um seine effektiven Schulden aus dem Cash-Flow zu begleichen.
Je kleiner der Wert der Kennzahl aus dem Dynamischen Verschuldungsgrad ist, desto schneller ist es einem Unternehmen möglich seine Schulden aus Mitteln des eigenen Umsatzprozesses zu begleichen. Ist der Wert des dynamischen Verschuldungsgrades gering, so gilt dies als positives Indiz für die finanzielle Stabilität eines Unternehmens.
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