Der Markt ist übersäht mit Versicherungsanbietern und -angeboten. Um einige Versicherungen kommt man aber nicht herum, wie beispielsweise die KfZ-Haftpflicht, wenn man ein Auto besitzt. Also ist es notwenig zu vergleichen und die sich die ganzen Bedingungen, AGBs und das Kleingedruckte zu lesen. Das können schon mal ein paar Seiten sein, wovon die Hälfte auch nicht gerade kundenfreundlich formuliert ist.
Wer sich diese Mühe nicht machen will, sollte aber wenigstens nach den Antworten für die wichtigsten Fragen schauen: Wie hoch ist die Schadensfallsumme? Was ist versichert? Was wird von der Versicherung nicht bezahlt, also was ist ausgeschlossen?
Die Klauseln können auch nach einem Vertragsabschluss gelesen werden, weil innerhalb von 14 Tagen ohne Angaben von Gründen ein Widerrufsrecht besteht. Bei Renten- und Lebensversicherungen beträgt diese Frist sogar 30 Tage. Die Versicherungen sind verpflichtet, dem Neukunden ein Produktinformationsblatt zur Verfügung zu stellen. Sollte dies nicht geschehen, ist das Kündigungsrecht auf unbestimmte Zeit automatisch verlängert.
In diesem Informationsblatt sind die Vertragsinhalte geregelt. Es sollte übersichtlich und kundenfreundlich erfasst sein. Stiftung Wartentest weist in ihrem Spezialheft „Finanztest Versicherungen“ ausdrücklich darauf hin, dass die Prüfung der Bedingungen vor einem Versicherungsabschluss notwendig sind, weil dies in einem Schadensfall vor bösen Überraschungen schützt, auch wenn es eine lästige Arbeit ist.
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