Das Annuitätendarlehen ist das Darlehen schlechthin. Es wird am häufigsten speziell im privaten Bereich eingesetzt. Charakteristisch für das Annuitätendarlehen ist eine gleich hohe monatliche Rate. Diese setzt sich zu Beginn der Laufzeit aus einem großen Teil Zinsen und einem geringeren Teil Tilgung zusammen. Mit jeder Rate sinkt nun der Schuldenberg, der abzutragen ist. Da sich auch die Zinsen immer auf diesen berechnen, wird der Anteil der Zinsen im Ratenbetrag auch immer geringer. Dafür steigt aber der Tilgungsbetrag an. Gegen Ende der vereinbarten Laufzeit übersteigt der Tilgungs- den Zinsbetrag.
Der Vorteil bei dieser Art des Darlehens ist eine hohe Planungssicherheit für den Kreditnehmer. Denn die Raten werden nicht monatlich oder jährlich neu errechnet, sondern bleiben über die gesamte Laufzeit gleich hoch. So kann man diese Raten wie fixe Kosten ansehen und dadurch auch besser seine Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten.
Das Annuitätendarlehen wird nahezu bei jeder Art von Darlehen eingesetzt – sei es das Hypothekendarlehen, die Autofinanzierung oder ein einfacher Ratenkredit. Die meisten dieser Kredite laufen über die gleiche Grundlage und werden von den Verbrauchern auch besonders gut angenommen.
Für den Abschluss des Darlehens benötigt man, wie bei jedem anderen Darlehen auch eine positive Schufa-Auskunft und einen Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen. Dieses wird meist durch die Kontoauszüge oder auch die letzten drei Gehaltsabrechnungen bewiesen. Weiterhin wird abgefragt, wie lange man bereits beim derzeitigen Arbeitgeber beschäftigt ist und ob das Arbeitsverhältnis irgendeiner Befristung unterliegt. Auch die aktuelle Anschrift muss man dem Darlehensgeber mitteilen, wobei man oftmals auch angeben muss, wie lange man dort bereits wohnt.
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