Es kann jeden treffen. Man wacht auf und fühlt sich miserabel. Im Kopf arbeitet ein ganzer Bautrupp. Der Hals fühlt sich an, als wäre in der letzten Mahlzeit eine Feile versteckt gewesen. Und beim Gang zur morgendlichen Toilette hat man das Gefühl, um Jahre gealtert zu sein. Also führt der erste Weg zum Hausarzt. Angehörige der gesetzlichen Versicherungen lassen sich untersuchen, nehmen das Rezept und fertig.
Für Privatpatienten sieht das allerdings etwas anders aus. Was vielen nicht bewusst ist, Ärzte rechnen die Kosten direkt ab. Das heißt, wenige Tage nach dem Besuch beim lieben Doktor, liegt eine Rechnung auf dem Tisch. Für Einsteiger im ersten Moment ein Schock. Normalerweise geht die Rechnung doch direkt zur Kasse, oder? Nicht bei Mitglieder PKV. Der Weg führt erst zum Patienten. Dieser hat dann die Aufgabe, sich bei seinem Versicherungsinstitut zu melden. Er muss die Rechnung vorlegen und bekommt dann die Kostenerstattung auf sein Privatkonto überwiesen. Aber keine Angst, in der Regel wartet man nur wenige Tage auf die Gutschrift. Es kann also beruhigt der Arzt aufgesucht werden.
Etwas anders gestaltet sich die ganze Sache bei einem Krankenhausaufenthalt. Für diesen Fall wird dem Versicherten seitens seiner Krankenkasse die Klinik – Card zur Verfügung gestellt. Auf ihr sind alle relevanten Daten gespeichert. Bei der Aufnahme erfährt die Klinik, welche Leistungen dem Patienten zustehen, also Einbettzimmer, Chefarztbehandlung und ähnliches. Wer Angst hat, es würden Vorleistungen in Höhe mehrerer tausend Euro fällig, kann wieder aufatmen. Für den Fall eines Klinikaufenthaltes rechnet das Versicherungsunternehmen direkt ab. Man kann sich getrost in die Obhut der Ärzte begeben.
Sollten doch einmal Unklarheiten auftreten, zum Beispiel bei sehr teuren Medikamenten, ist es ratsam, sich vorher mit dem Versicherer in Verbindung zu setzen.
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