Im Zuge des kommenden Monatswechsels von Januar auf Februar beabsichtigen, wie nun bekannt wurde, gleich mehrere Banken, die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld zu senken. Obwohl der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank, der den Kreditinstituten als Anhaltspunkt für ihre Gestaltung der Zinskonditionen dienen soll, auf seinem bisherigen Niveau bleibt, werden einige Banken eine Anpassung ihrer Zinskonditionen vornehmen.
Die renommierte Bank of Scotland wird ab dem zweiten Februar 2010 Tagesgeld nur noch mit 2,10 Prozent p.a. statt wie bisher mit 2,30 Prozent p.a. verzinsen. Für Festgeldkonten hat die schottische Bank bereits vor einer Woche eine Anpassung vorgenommen, sodass Kunden dieses Instituts zumindest beim Festgeld keine weitere Senkung der Zinskonditionen für den anstehenden Monatswechsel befürchten müssen.
Die Bank of Scotland ist aber keineswegs die einzige Bank, die die Verzinsung von Tagesgeld und Festgeld herabsetzt. So gab unter anderem auch die Mercedes-Benz Bank bekannt, dass sie ab dem ersten Februar 2010 die Festgeldzinsen für Anlagen mit einer Laufzeit von zwei Jahren senken werde.
Der bevorstehende Monatswechsel bedeutet für Sparer also erhebliche Einbußen beim Tagesgeld und Festgeld. Aus diesem Grund ist ein umfassender Vergleich der verschiedenen Angebote ab Februar wichtiger denn je. Schließlich können sich nur diejenigen, die sich im Vorfeld ausführlich informieren, die besten Konditionen für ihre Geldanlage sichern.
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