Was ist ein Diskontkredit? Für die vorzeitige Einlösung von einem Wechsel stellt die Bank einen Betrag zur Verfügung – den Diskontkredit. Ein Wechsel ist ein Wertpapier, das eine unbedingte Anweisung darstellt, eine bestimmte Summe zu einem bestimmten Datum an eine Person oder Firma auszuzahlen. Die Höhe des Diskontkredits berechnet sich aus der Frist zwischen dem Tag, an dem der Wechsel an die Bank verkauft wird und seinem Fälligkeitsdatum.
Der Kreditbetrag den die Bank für die vorzeitige Einlösung des Wechsels gewährt, berechnet sich abzüglich der Bankgebühren und dem so genannten Diskont (Zinsabschlag). Der Kreditbetrag resultiert aus den Zinsen für die Restlaufzeit des Wechsels. Beim Diskontkredit zahlt also die Bank den Wert des Investments zum aktuellen Verkaufsdatum.
Feste Diskontkreditlinien – das ist ein bestimmter Kreditrahmen in dem die Bank Wechsel annimmt und diese sofort vergütet – räumt die Bank meist nur bekannten Kunden ein, die regelmäßig Wechsel ziehen. In der Regel darf es sich dabei allerdings nur um solche Wechsel handeln, die die Bank wiederum bei der Nationalbank einreichen (rediskontieren) kann.